Jelly Beans Tüte :=: Mein DIY-Karnevalskostüm

In vier Wochen steht für uns endlich wieder die nächste Runde Karneval ins Haus.
Wir gehen seit ein paar Jahren regelmäßig mit unseren Freunden zum Karneval im Nachbarort. Kleine Turnhalle, viele Leute, ein nettes Programm und halbwegs gute Musik. Genau das richtige für uns.
Ich mache mir schon immer Wochen vorher Gedanken über das nächste Karnevalskostüm und bastle mit Arwie gemeinsam am lustigen Outfit.

Im November gibt’s für den Karneval nie ein Motto. Anders im Februar – dann wird für die Veranstaltung ein Motto vorgegeben und man versucht sich mehr oder weniger themengerecht zu verkleiden.
‚Las Vegas‘ lautet das Motto in diesem Jahr und ich habe ein cooles Kostüm bei Pinterest gefunden, das Arwie und ich nachbasteln möchten. Die notwendigen Zutaten habe ich bereits besorgt – jetzt warte ich nur darauf, dass Arwie wieder von seiner Dienstreise nach China zurückkommt und wir endlich loslegen können.

Vorher zeige ich euch erst einmal mein Kostüm vom vergangenen Mal, mit dem ich tatsächlich den 1. Preis für das beste Kostüm bekommen habe.
Ich stieß bei Pinterest auf ein Halloween-Kostüm, von dem ich sofort wusste, dass ich das nachmachen wollte.
Ich wollte unbedingt auch eine Jelly Beans-Tüte sein 🙂

Folgende Materialien habe ich verwendet:

  • eine groooooße durchsichtige Plastiktüte (diese hat meine Freundin für mich in ihrer Firma besorgt)
  • eine Rolle Küchengarn
  • durchsichtiges breites Klebeband
  • breites blaues Schleifenband
  • Ballonpumpe
  • Wasserbomben

Jelly Beans Tüte in the making:

Jelly Belly

Als erstes habe ich mir die Tüte über den Kopf gestülpt und wir haben Löcher für den Kopf und die Arme hinein geschnitten. Die Ränder der Löcher haben wir mit dem breiten Klebeband fixiert, damit diese im Eifer des Gefechts nicht tiefer einreißen.
Wir haben lange überlegt, wie wir das Kostüm so basteln können, dass ich auf die Toilette gehen kann, ohne dass die Luftballons alle rausfallen.
Schließlich haben wir die große Öffnung des Beutels zu einem Saum umgeschlagen, im Abstand von ein paar Zentimetern immer wieder Löcher reingepiekst, diese mit Klebeband verstärkt und am Ende das Küchengarn durchgefädelt.
So konnte ich die Öffnung über dem Hosenbund zusammenraffen und von innen zubinden – und nix fällt raus.

Erste Anprobe:

Jelly BellySitzt, wackelt und hat Luft!

Am Abend vor dem Karneval saß ich dann insgesamt fünf (!!!) Stunden auf der Couch und habe eine Wasserbombe nach der anderen mit der Ballonpumpe aufgeblasen. Wie viele es am Ende waren, weiß ich nicht mehr……aber es waren sehr viele.
Jelly Belly
Wir haben den Sack mit allen Ballons befüllt und mit Arwies Hilfe konnte ich in das Kostüm schlüpfen, ohne dass alles rauspurzelte.
Jelly Belly
Zum Schluss haben wir die Tüte an den Schultern mit dem blauen Schleifenband hübsch zusammengerafft und ein ausgedrucktes Jelly Belly Logo vorn aufgeklebt.
Fertig.
Das ganze Kostüm habe ich so elegant im Kofferraum zum Veranstaltungsort transportieren können und bin auf dem Parkplatz nur noch hineingeschlüpft.

Puppilicious – Die fertige Jelly Beans Tüte inklusive Puppiluppi

Jelly Beans Tüte

Jelly Belly

Das Kostüm war ein echter Hingucker und mir wurde der 1. Preis für das beste Kostüm verliehen. Wooohoo!
Ich hatte riesige Angst, dass mich jemand aufreißt 🙂 aber es hat alles gehalten.
Allerdings habe ich aufgrund meines Umfangs nicht in eine normale Toilettenkabine gepasst und musste das Behinderten-WC benutzen. Im Laufe des Abends wurden die Ballons immer weniger, denn jeder wollte ein paar platzen lassen.
Den kläglichen Rest hat Henri am Montag dann mit in den Kindergarten genommen und die Kids hatten riesigen Spaß beim Zerstören.

Das Basteln des Kostüms hat großen Spaß gemacht und bis auf die Tüte, hatte ich alle Materialen bereits vorher zu Hause.
Ein kostengünstiges Kostüm, das in Erinnerung bleibt.

Wie gefällt’s euch? Nach dem Karneval Im Februar präsentiere ich hier dann, was ich gerade austüftle. Seid gespannt!

Kommentare (5) Schreibe einen Kommentar

  1. Bei uns gibt’s beim Karneval Bierbänke. Da ging das eigentlich wunderbar. Man braucht halt nur etwas mehr Platz rundherum.
    Vielleicht kannst du es auf dem letzten Bild etwas erkennen.
    Nachdem das Programm beendet war, war ich eh die meiste Zeit auf der Tanzfläche zu finden und hab mich nicht mehr hingesetzt. 🙂

    Antworten

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