ITS und Google Home :=: Freitagslieblinge 22.09.2017

Puh. Ich bin heilfroh, dass ich einen Haken hinter diese Woche machen kann.
Die letzten Tag waren vollgepackt mit schlechten Nachrichten, Angst und vielen Tränen.
Mein allerliebster großer Bruder hatte am Wochenende einen schweren Unfall.
Nach dem ersten großen Schreck, blicken wir jetzt alle positiv in die Zukunft und es gibt nichts, was wir nicht schaffen. Wie sagte meine Schwägerin so treffend: Ab jetzt geht’s nur noch aufwärts! – Dem ist nichts hinzuzufügen!

Unglaublicherweise finden sich auf meinem Handy diese Woche auch ein paar schöne Fotos. Allen voran ein Bild vom Lieblingsessen der Woche, das ich mir am Montag gegönnt habe.

Es gab Schinkenflecke – ein traditionelles böhmisch-österreichisches Gericht, das meine Oma früher immer für uns gekocht hat. Absolut lecker und genau das Richtige in diesen fiesen Tagen. Da werden Kindheitserinnerungen wach. Das Rezept gibt’s bald hier auf dem Blog.

Meinen liebsten Kindle habe ich kurzerhand meinem Bruder geschenkt, damit er im Krankenhaus etwas lesen kann. Mein neuer digitaler Wegbegleiter befand sich noch auf dem Postweg und daher griff ich zu einem Lieblingsbuch der Woche, das ich schon 4x gelesen habe.


Die meisten kennen Tine Wittler nur als Deko-Queen aus dem Fernsehen. Sie ist aber auch eine recht ordentliche Autorin und viele ihrer Werke schmücken mein Bücherregal. Schrieb sie bisher eher humorvolle Romane (Die Prinzessin und der Horst, Irgendwas ist immer), veröffentlichte Tine 2012 mit „Wer schön sein will, muss reisen“ eine Dokumentation über runde Frauen in Mauretanien. Dort gehören ein paar ordentliche Kilo mehr auf den Rippen zum absoluten Schönheitsideal und viele Frauen werden gemästet und mit gefährlichen Medikamenten zwangsernährt. Tine Wittler reist nach Mauretanien und trifft dort unter anderem Wafa, die sich dieser Tradition entzieht.
Ein wirklich interessantes Buch, das Einblicke in eine Welt gibt, die mir vorher noch völlig unbekannt war.
Im Rahmen einer Lesereise konnte ich mir das Buch von Tine Wittler signieren lassen.

Auch ein Lieblingsmoment mit den Kindern brachte mich zum Lachen.
Henri stand vor unserem neuen Google Home Lautsprecher und versuchte verzweifelt, sein Lieblingslied abspielen zu lassen.

Das klang ungefähr so:
Henri: „OK Google, sssssssspiel mir bittessssssön Amadeussss!“
Google: „Entschuldige bitte. Ich weiß nicht, wie ich dir helfen kann.“
Henri: „Orrrrr, ssssssspielssss doch einfach!“

Ich habe ihn dann ermutigt, es mit einem anderen Satz zu probieren und ordentlich ’spiel‘ zu sagen. Das kann er nämlich eigentlich ganz wunderbar, lispelt aber immer, wenn er in Aufregung ist.

Henri schließlich: „OK Google, spiel mir Falco!“…. und wenige Sekunden später lauschten wir ‚Rock me Amadeus‘ und Henri war glücklich.
Zum Logopäden müssen wir dank Google wahrscheinlich doch nicht.
Google Home haben wir von der markenjury zum Testen zu Verfügung gestellt bekommen. Ein ausführlicher Bericht folgt noch.

Lieblingsmoment für mich war ganz klar der Moment, als mich mein Bruder auf der Intensivstation ganz fest in den Arm genommen hat. Unendlich große Geschwisterliebe ist das zwischen uns.
„Uns bringt nix auseinander!“, sagt er immer – stimmte auch dieses Mal. Was für ein Glück!

Inspiration fand ich diese Woche einmal mehr in meinem Testpaket von der Markenjury. Es enthielt auch ein Philips Hue Starter Set. Das Set enthält drei LED-Lampen, die wunderschönes Licht machen und mit Google Home interagieren.
Da bieten sich sooooo viele Möglichkeiten! Mein smartes Smart-Home-Herz platzt fast vor Freude darüber!
Alles konnte ich in der Kürze der Zeit noch nicht ausprobieren, aber was ich bisher rausgefunden habe, begeistert mich über alle Maßen!

Mehr Freitagslieblinge findet ihr bei Anna auf berlinmittemom.
In diesem Sinne – Hoch die Hände, Wochenende!

 

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